Littler spricht! – über den Kündigungsschutzprozess (Teil 2)
Kündigungen in international aufgestellten, US-geprägten Konzernen erfordern eine sorgfältige Abstimmung zwischen den beteiligten Gesellschaften und Rechtsordnungen. Besondere Bedeutung können dabei Restricted Stock Units (RSUs) haben: Je nach Ausgestaltung des Plans, Vertragspartner und Vesting-Zeitpunkt können sie die wirtschaftliche Bewertung und die Verhandlungen über eine Trennung erheblich beeinflussen.
Im zweiten Teil der Doppelfolge von Littler spricht! erläutern Daniel Gorks und Justin Karuth den Kündigungsschutzprozess aus der Perspektive von Unternehmen mit deutscher Gesellschaft und US-Muttergesellschaft. Sie zeigen, warum Arbeitgeber vor einer Kündigung klären sollten, welche Gesellschaft die RSUs gewährt, welche Rechte bereits unverfallbar geworden sind und welche Planbedingungen für Freistellung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses gelten.
Im Fokus der Folge stehen insbesondere:
die Bedeutung von RSUs und Vesting-Zeitpunkten für Vergütung, Verhandlungsposition und Trennungsrisiken,
die Abgrenzung möglicher Ansprüche gegenüber der deutschen Arbeitgebergesellschaft und der ausländischen Muttergesellschaft,
die rechtzeitige Planung von Kündigungszeitpunkt, Unterzeichnung und Zugang unter Beachtung der deutschen Schriftform,
die konzerninterne Koordination sowie der zurückhaltende Umgang mit Kündigungsgründen im Kündigungsschreiben.